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Bei Danish Crown wird Tierwohl großgeschrieben, und wir möchten unsere Kunden dazu motivieren, sich bewusst für nachhaltige Produkte zu entscheiden. Unsere Produktion umfasst bereits eine breite Vielfalt an speziellen Schweinen wie etwa Bioschweinen, Freilandschweinen, Bornholmer-Schweinen, Antoniusschweinen und seit einiger Zeit auch OUA-Schweinen aus 100 % antibiotikafreier Aufzucht.

Ferner haben wir uns dank der Einführung diverser Maßnahmen, die über die Mindestanforderungen der EU in Bezug auf Tierwohl hinausgehen, in mehreren Fokusbereichen einen Vorsprung vor unseren Nachbarländern verschaffen können. Die in Dänemark geltenden 20 Sonderanforderungen an die dänische Schweineproduktion schreiben u. a. vor, dass Beschäftigungs- und Wühlmaterial organischen Ursprungs sein muss, wie etwa Stroh oder Holz, während in anderen EU-Ländern Eisenstangen als Knabbermaterial erlaubt sind.

Für trächtige Sauen haben wir Anforderungen in Bezug auf Stalleinstreu sowie eine Mindestanzahl von speziellen Ställen eingeführt. Darüber hinaus werden alle Ställe für Schweine über 20 kg abgespritzt, um ein gutes Stallklima zu gewährleisten, und seit dem 1. Januar 2019 ist für die Kastration von Ferkeln eine Lokalanästhesie vorgeschrieben.

In Bezug auf Penicillin und Antibiotika wird der Einsatz von Medikamenten in den landwirtschaftlichen Betrieben von den angeschlossenen Tierärzten genauestens überwacht und genehmigt. Im weltweiten Vergleich zählt Dänemark zu den Ländern mit dem geringsten Antibiotikaverbrauch in der Tierhaltung.

Im weltweiten Vergleich zählt Dänemark zu den Ländern mit dem geringsten Antibiotikaverbrauch in der Tierhaltung.
Übergeordnete Tierwohlpolitik
Her kan du hente vores samlede politik for dyrevelfærd.

Antibiotikafreie Aufzucht

Dänisches Schweinefleisch ist frei von Antibiotikarückständen. Um die Reduzierung des Antibiotikaverbrauchs in den Schweinebeständen zu fördern, hat Danish Crown im vergangenen Jahr außerdem Fleisch von Schweinen aus 100 % antibiotikafreier Aufzucht – sogenannten OUA-Schweinen – eingeführt.

Diese besonderen OUA-Schweine dürfen zu keiner Zeit mit Antibiotika behandelt werden. Wird ein Schwein krank, muss es natürlich behandelt werden. In diesem Fall wird das Schwein aus dem OUA-Programm genommen und der konventionellen Schweinezucht zugeführt. Der Unterschied zwischen den beiden Aufzuchtformen besteht darin, dass der Fokus jeweils auf Vorbeugung bzw. Heilung liegt. Die Idee für das OUA-Schwein hatten einige visionäre Bauern; gerade diese treiben oftmals nachhaltige Initiativen mit großem Enthusiasmus voran.

Dänisches Schweinefleisch ist frei von Antibiotikarückständen.

Tierwohl beim Transport

In Bezug auf sichere Tiertransporte sind wir in Dänemark führend. Alle unsere LKW zeichnen sich durch moderne Belüftungsbedingungen, Bodenhöhen, Raumeinteilungen, Einstreu und Überdachung aus; ferner stellen wir Anforderungen betreffend Besatzdichten sowie Schulung der Fahrer für den Transport von lebenden Tieren.

Gemäß den dänischen gesetzlichen Bestimmungen sind Tiertransporte bis zu einer Dauer von acht Stunden erlaubt, während die EU-Grenze bei 24 Stunden liegt. Bei unseren Schweinen beträgt die durchschnittliche Transportdauer zwei bis drei Stunden.

Unsere Schlachtbetriebe befinden sich alle in der Nähe der großen Aufzuchtgebiete, was eine möglichst kurze Transportzeit für die Tiere gewährleistet. Aus diesem Grund schlachten wir an Standorten wie Sæby in Nordjütland, Blans in Südjütland, Herning, Ringsted und Rønne.

Tierwohl im Schlachtbetrieb

Glückliche und gesunde Tiere liefern das beste Fleisch. Somit ist es weder für das Tier noch für den Verbraucher gut, wenn die Schweine gestresst werden. Wir kümmern uns um das Wohl der Tiere und achten auf ihr Verhalten in allen Phasen der Produktion – vom Hof über den Transport bis hin zur Schlachtung. So ist u. a. sowohl auf dem Hof als auch im Schlachtbetrieb der Einsatz von Strom und Stromschlägen bei Schlachtschweinen verboten – und das seit 2009.

Einstallung der Tiere

Beim Eintreffen der Tiere im Schlachtbetrieb werden diese in einen ganz normalen Stall gelassen, der dem ähnelt, aus dem sie kommen. Schweine sind Herdentiere, die am liebsten aufwärts und zum Licht hin laufen – und am liebsten mit ihren vertrauten Artgenossen zusammen sind. Daher werden die Schweine zusammen mit ihrer Herde vom Hof zum Schlachtbetrieb verbracht, und daher hat hier die zum Stall hinaufführende Rampe eine Steigung von zwei Grad.

Im Schlachtbetrieb sind die Schweinekoben für max. 16 Tiere ausgelegt, sodass es nicht zu Kämpfen kommt; gleichzeitig bleiben die Schweine auf ihrem gesamten Weg durch den Schlachtbetrieb herdenweise zusammen, so, wie sie es mögen.

Dies trägt in hohem Maße zum Tierwohl und zugleich zu einer guten Rückverfolgbarkeit bei. So wird bei uns eine 100-prozentige Rückverfolgbarkeit bis zum Landwirt gewährleistet.

Betäubung

Nach der Einstallung der Schweine im Schlachtbetrieb sorgen wir dafür, dass sie sich beruhigen und entspannt und sicher fühlen, bevor mit der Betäubung und Schlachtung begonnen wird. Dadurch wird eine optimale Fleischqualität gewährleistet.

Die Betäubung der lebenden Tiere erfolgt mit Kohlendioxid, da dies bei Schweinen die sanfteste Art der Betäubung ist. Dies geschieht gruppenweise, sodass max. acht Tiere gleichzeitig betäubt werden. Durch das Betäuben wird gewährleistet, dass die Tiere beim anschließenden Stechen und Ausbluten nichts spüren.

Während des gesamten Durchlaufs werden die Tiere von professionellen, besonders geschulten Mitarbeitern behandelt. Unsere Mitarbeiter im Stall haben alle eine offizielle Tierschutzausbildung absolviert. Zudem stellen die bei uns angestellten Tierärzte die fachgerechte Abwicklung während des gesamten Prozesses sicher.